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Levada das Rabacas
Gegend: Cascalho, Encumeada-Pass
Madre: Entlang der Schotterpiste, die von der Paul da Serra runterkommt N 32°45.250 W 17°05.600 ca. 1300 M.ü.M.. Der Ort der eigentlichen Madre ist schwierig zu bestimmen, da er sich je nach Niederschlagssituation ändert. Konstanter Wasserfluss kurz vor dem Kessel, bei Nässe bereits auf dem Weg von Cristo Rei
Verlauf: Der Verlauf der Levada kann in 3 Abschnitte unterteilt werden:
Abschnitt 1:
Zugangsstrasse von der Paul da Serra, alte Baracken aus der Zeit des Levadabaus, gewundener Tunnel, in dessen Verlauf die Levada von der einen Seite zur andern wechselt, gleich nach dem Tunnel Abstiegsweg zur Levada de Marques Teixeira, weiter auf der Schotterpiste, Sammelbecken und weiterer Verlauf verrohrt entlang der Piste. Galeria das Rabacas auf der linken Seite (in Abstiegsrichtung) 2. Abstiegsweg zur Levada de Marques Teixeira entlang des vergrabenen Rohres. Ob Wasser aus der Rabacas-Galerie in die Levada das Rabacas geleitet wird, konnte ich nicht feststellen, da beide Leitungen unterirdisch verlaufen. Bis zum ersten Cascalhokessel an drei Stellen Minilevadas, die in die unterirdisch verlaufende Levada eingeleitet werden. Im vorderen Rohrabschnitt wird der zerstörte Teil im ersten Kessel überbrückt. Die alte Levada geht weiter in den Kessel bis zur Stelle, wo der Erdrutsch runterkam. Zusätzlich wird über einen hinteren Rohrabschnitt Wasser direkt aus dem Kessel ans Ende der östlichen Levada geführt. Die Wasserfassung im Kessel wird wiederum durch ein Rohrsystem mit Wasser versorgt. Zusätzlich wird das direkt herabstürzende Wasser in einer Beton-Rinne gefasst.
Abschnitt 2:
Vom Erdrutsch bis zum hinteren Rohrabschnitt steht noch ein altes zugewuchertes Stück Levada, das Stück vom hinteren zum vorderen Rohrabschnitt ist mit Betonplatten abgedeckt. Vom vorderen Rohrabschnitt offene Levada bis zum zweiten Cascalho-Kessel, tolle Aussicht mit verschiedenen Perspektiven in den Cascalho! Eingang des langen Tunnel (2,35 Km) bis unterhalb des Lombo do Mouro. Vorher mündet eine kleine zuführende Levada in die Levada das Rabaças. Die Madre befindet sich am Abstiegsweg von Pedras.
Abschnitt 3:
Tunnelausgang bis zum Zusammenfluss mit der Levada do Norte (Nord). Beim östlichen Tunnelausgang mündet eine kleine zuführende Levada in die Levada das Rabaças. Die aktuelle Madre befindet sich neben dem Abstiegsweg vom Lombo do Mouro, die Levada geht aber noch weiter entlang des Baches.
Die Levada kommt an einem der schönsten Levadahäuser vorbei, weiter etwas ausgesetzt bis zu einem kürzeren Tunnel ( Túnel do Pico das Furnas, ca. 280 Meter). Bei dessen Ausgang kommt eine provisorische Schotterpiste von der ER-110 herunter. Hier wurde auch eine neue Bachverbauung im Ribeiro do Choca erstellt mit Wasserzuführung in die Levada. Weiter durch lichten Wald aussichtsreich bis zum Ende
Ende: Zusammenfluss mit der Levada do Norte Nord ca. 980 M.ü.M.
Länge: 7.5 Km
Baujahr: 1953
Funktion: Zufluss zum Kraftwerk Serra de Agua (über den Canal do Norte)
Zugang:
Abschnitt 1:
- Von Cristo Rei über die Levada do Paul 2 oder die Schotterpiste von der ER-209
- 2 Aufstiege von der Levada de Marques Teixeira von der Schotterpiste von Cristo Rei nach Covas
Abschnitt 2:
- Über die alte Zufahrtsstrasse von Pedras zum westlichen Tunnelausgang, nur für Freaks, nicht wirklich gefährlich, aber mühsame Kraxelei und sehr nass (Wanderung 2015)
- Tunnel von der Lombo do Mouro-Seite
Abschnitt 3:
- Schmaler Abstiegsweg zur zuführenden Levada beim östlichen Ausgang des langen Tunnels von der 'Sergio-Tafel'. Hierhin von
- Faja das Eguas
- Lombo do Mouro, hierhin über die
  - Levada do Lombo do Mouro
  - Levada da Serra
  - ER-110
- Canal do Norte vom Encumeda-Pass her
- Levada do Norte (Nord)
Zustand:
Abschnitt 1: einfach, vor den Rohren etwas exponiert, alte Levada bis zum Erdrutsch steinschlaggefährdet und nicht unterhalten, etwas exponiert
Abschnitt 2: Levada von den Rohren bis zur Erdrutschstelle intakt, da weiter hinten nochmals 2 Rohre direkt aus dem Kessel dazukommen, dann verschüttet, Levadaweg bis zum Tunnel intakt, Sicherungen zum Teil weg, zum Teil etwas exponiert, Tunnel sehr komfortabel (trocken, Höhe in Ordnung, aber sehr lang!)
Abschnitt 3: Abstieg vom Lombo do Mouro nicht einfach zu finden, teilweise exponiert, vom Encumeada-Pass mittelschwer (ein paar etwas exponierte Stellen)
Bemerkungen:
- Der Abstieg von Cristo Rei und der lange Tunnel sind offiziell gesperrt
- Nach dem Unwetter von 2010 wurde der Levadaverlauf im ersten Kessel verschüttet und seither mit einer Rohrverbindung überbrückt.
(Bilder von den Arbeiten an der Levada 2012).
- Die Brände von 2012 haben den Teil vom Ende bis zum langen Tunnel stark mitgenommen (Bilder 2012)
- Ich könnte mir vorstellen, dass eine Passage der Erdrutschstelle möglich ist. Auf dem westlichen stillgelegten Levadastück ist 2015 eine Leiter zu sehen, die auf einen Trampelpfad führen könnte, auf dem man die abgerutschte Stelle überqueren könnte. Zum Teil auch weglos. Allerdings ziemlich steinschlaggefährdet. Ausprobiert habe ich die Passage nicht! 2016 stand ich auf der Westseite: Die Leiter ist mittlerweile zerstört und das Gelände bis zum Bach ziemlich überwuchert.. Die Ostseite sieht zudem sehr unzugänglich aus!
GPS-Daten: kmz-Daten
Berichte: Wanderung 2013, Wanderung 2015, Wanderung 2016, Wanderung 2019, Wanderung 2024
Caminheiros Anonimos da Madeira
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